Unsere Art zu kommunizieren

Wir konzentrieren uns auf das Weinmachen, die Unterbringung und Bewirtung unserer Gäste und sprechen am liebsten direkt mit Kunden und Weinliebhabern. Sei es auf Weinmessen oder bei den regelmäßigen Belieferungen unserer treuen Stammkunden. Für tagesaktuelle Statements auf Facebook oder Twitter bleibt uns einfach nicht die Zeit.
Gern stellen wir an dieser Stelle jedoch Pressestimmen ein, die Ihnen schon einen ersten Eindruck von uns und unseren Weinen geben können:

"Die unbekannte Mosel

Für manchen endet die Mosel – was Wein betrifft – in Trier. Welch ein Irrtum. Die südliche Mosel ist uraltes Weinland, Deutschland, Luxemburgs und Frankreich (Moselle!) teilen es sich. Gemeinsam ist der Kalkboden, der komplett andere Charaktere hervorbringt als die nördliche Mosel mit den Schieferböden, auf denen die Rieslinge wachsen, die Weltruhm erlangt haben.
Riesling gibt es an der südlichen Mosel auch, doch dort hat Elbling den Weinbau geprägt. Die Sorte hat freilich ein Image-Problem, ist nicht Mainstream-tauglich, die Rebfläche schrumpft konstant. Aber es gibt Hoffnung. Denn da sind Winzer, die sich dem Elbling mit Engagement widmen, die Erträge beschränken und zeigen, was mit dem einstigen Massenträger möglich ist. Dann sind da noch Auxerrois, die Burgundersorten, die Kalkböden so lieben, die Franzosen haben mit dem Gris eine eigene Spezialität kreiert.

Unterwegs noch aufgefallen:  (…) ein famoser Spätburgunder von Karl Sonntag (Nittel).

(Veröffentlicht 13/06/2015, von weinbeobachter, http://weinbeobachter.com/2015/die-unbekannte-mosel/)

"Der 2014er überrascht die Experten
Weinjahrgang 2014: Besser als sein Ruf

Der Weinjahrgang 2014 ist besser als sein Ruf. Dieses Fazit zogen 55 Weinfachleute, die bei der traditionellen Jahresauswahlprobe der Mosel-Weinwerbung im Steillagenzentrum in Bernkastel-Kues 830 Weine des aktuellen Jahrgangs probierten und bewerteten. „Die 2014er Weißweine von Mosel, Saar und Ruwer sind dank ihrer Saftigkeit, Frische und dem relativ niedrigen Alkoholgehalt ideale Weine für den Sommer und zur leichten, modernen Küche“, so Ansgar Schmitz, Geschäftsführer des Moselwein e.V. Angesichts der schwierigen Erntebedingungen im Herbst 2014 mit zu viel Feuchtigkeit und einer Fruchtfliegen-Plage haben die Winzer und Kellermeister der Region gute Arbeit geleistet.
Der Moselwein e.V. veranstaltet jährlich Auswahlproben im Frühjahr und Sommer, zu denen alle Winzer und Weinvermarkter des Gebietes ihre Weine kostenlos einreichen können. Zur aktuellen Frühjahrsprobe wurden etwa 200 mehr Weine eingereicht als im Vorjahr. 560 der eingereichten Proben entfielen auf die Rebsorte Riesling. Die wachsende Bedeutung der Burgundersorten für das Mosel-Gebiet zeigte sich daran, dass diese mit fast 130 Proben vertreten waren. Die Rebsorte Müller-Thurgau (Rivaner) war mit 56 Weinen vertreten, Elbling mit 40 Produkten.
Die Jury setzte sich aus Prüfern der amtlichen Qualitätsweinprüfung, Fachleuten von Moselwein e.V., Weinbauverband, DLR Mosel und Landwirtschaftskammer sowie weiteren Weinfachleuten zusammen, darunter auch Tester renommierter Weinführer sowie Sommeliers. Die Verkostung erfolgte in 14 Kategorien verdeckt nach dem 100-Punkte-Schema. Die am besten bewerteten Weine veröffentlicht der Moselwein e.V. in einer Bestenliste auf seinen Internetseiten unter www.weinland-mosel.de/Weinempfehlungen. Diese Liste ist auch Grundlage für den Einsatz von Weinen bei Veranstaltungen der Weinwerbung.
(…)
Die Erstplatzierten in den einzelnen Kategorien sind:
(…)
Elbling: 2014 Nitteler Gipfel „Potio“ Elbling Classic, Weingut Karl Sonntag, Nittel"

(Trierischer Volksfreund, 13. Mai 2015)

„…Thomas Sonntag vom Weingut Karl Sonntag ist ein Charakterkopf wie er Nittel gut tut. Der 42-Jährige verfolgt zielstrebig seine eigenen Vorstellungen, er erntet spät, er lässt die Moste lange auf der Hefe liegen und füllt seine Weine erst ab, wenn mancher Kollege schon ausverkauft ist. Sonntag ist dabei, auf biologischen Anbau umzustellen, um die Weinqualität weiter zu steigern. Sein Riesling zählt zu den beeindruckendsten Erzeugnissen auf der deutschen Moselseite, der Weißburgunder ist perfekt ausbalanciert. Sonntag hat auch ein Faible entwickelt für die rare Rebsorte Auxerrois, die zu den Burgundern gezählt wird, aber weniger Säure vorweist. "Diese Rebe ist geeignet, um unsere Region zu vertreten", sagt er. Lange Zeit wurde sie als Massenträger ausgenutzt, wenn man sie im Ertrag reduziert wie Sonntag, erbringt sie bemerkenswerte Weine…“ (Rainer Schäfer, im Juli 2011 bei www.merian.de/magazin/mosel-die-unterschaetzten-winzer.html

„… Im Nitteler Leiterchen wachsen auf Muschelkalk die Rieslinge vom Nitteler Weingut Karl Sonntag, die als trockene Spätlese eine gehaltvolle Frucht von Grapefruit, Zitrus und Maracuja zeigen und auch als Auslese mit rassigem Spiel und dem Duft von frisch geschleudertem Honig überzeugen können. Das sind überraschen gute Rieslinge, die zeigen, dass diese Sorte auch auf Muschelkalk Format haben kann! Thomas Sonntag keltert aber auch weichen, runden, spritzigen Elbling Trocken und Classic und einen charmant–fruchtigen Spätburgunder Blanc de Noir — sicher ein aufstrebender Betrieb…“  (Stuart Pigott, Andreas Durst, Ursula Heinzelmann, Chandra Kurt, Manfred Lüer, Stephan Reinhard in: Wein spricht Deutsch, S. Fischer Verlag GmbH, Frankurt /Main 2007)

„… Mit diesem trockenen Riesling − Spätlese von der Lage Leiterchen − verblüfft er selbst Kenner: Weich, hochreif, fast cremig, nach gutem Golden Delicious schmeckend und noch herzhafter nach jenen Kalkfelsen duftend, unter denen er gewachsen ist, erscheint der Wein alles andere als typisch für die Mosel − und ist dennoch ein Hochgenuss…“ (Pit Falkenstein über die 2003er Riesling Spätlese Trocken, veröffentlicht im Handelsblatt, 21.1. bis 23.01.2005)