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Unsere Weinbergslagen befinden sich an der “südlichen Wein-Mosel“, dem östlichen Ausläufer des Pariser Beckens. Das hier herrschende Klima entspricht dem des französischen Burgund vor rund 50 Jahren.

Die typischen Steil- bzw. Steilsthänge der Mittelmosel sind an der südlichen Wein-Mosel eher selten zu finden. Eine für unsere Gegend charakteristische Art, die Anlagen anzulegen ist die Terrassenform. Hier verlaufen die einzelnen Reihen des Weinbergs quer zum Hang. Die Böden in unseren Weinbergen lassen sich auf diese Art besser befahren, da sie, wenn sie nass sind, sehr schwer zu bearbeiten sind. Dafür können sie jedoch sehr gut das Wasser speichern, was bei langer Trockenheit der Rebe zugute kommt.

Weinproduktion und Vermarktung nur aus eigenen Trauben entsprechen unseren Anforderungen (umweltschonender Weinbau, Qualitätsorientierte Bewirtschaftung mit reduzierten Erträgen, etwa 5.000 bis 8.000 Liter je ha).

In der Erntezeit erfolgt nach einer selektiven Handlese mit optimaler Traubenreife der Transport der ganzen Trauben zum Weingut. Dort fällt die Entscheidung über Ganztraubenpressung, abbeeren und anschließende Maischestandzeit.

„In der Ruhe liegt die Kraft!“

Das zählt für das Auspressen ebenso wie für das Hefelager im Weintank. Der ablaufende Most wird stark geklärt, vergärt langsam und kontrolliert. Die Reifung der Jungweine erfolgt unter kontrolliertem Einfluss von Sauerstoff mit dem Ziel eines längeren, gesunden Hefelagers (vgl. sur lie).

Ebenso ungewöhnlich wie reizvoll:
die südliche Wein-Mosel und ihre Lagen im Winter.
yxcDie beste Grundlage für harmonische
und charakterstarke Weine
winter