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Um die Fruchtbarkeit unserer Reben zu erhalten
düngen wir mit natürlichen
(organischen) Mitteln (Stallmist, Biokompost, Stroh, u.a.). Dieses System
hat den entscheidenden Vorteil, dass der Humusgehalt im Boden erhöht
wird und wir dadurch eine bessere Wasserspeicherfähigkeit erreichen.
Das ist für eine optimale Weinqualität eine Grundvoraussetzung.
Der unumgängliche Pflanzenschutz wird im Rahmen des kontrolliert, umweltschonenden
Weinbaus durchgeführt. Das geht deutlich über „so viel wie
nötig, so wenig wie möglich!“ hinaus. Wir verwenden hauptsächlich
Mittel wie sie im ökologischen Weinbau erlaubt sind. In bestimmten Fällen
jedoch können Winzer im umweltschonenden Weinbau auf eine begrenzte
Anzahl an chemischen Mitteln zurückgreifen.
Analog zum Weinbau entstehen die Weine im Keller ohne übertriebenen
Einsatz von Technik. Die Trauben enthalten fast alles was der spätere
Wein benötigt.
Schon bei der Ernte der Trauben wird gezielt auf den späteren Wein hingearbeitet.
Für optimale Sektgrundweinen werden die Trauben absolut gesund geerntet
und nach dem Cremant-Verfahren transportiert und ausgepresst. Für Weiss-
und Roseweine werden die Trauben von den Stielen entfernt und nach einer
angepassten Maischestandzeit abgepresst. Rotweine gären nach dem Entfernen
der Stiele ca. 12 bis 20 Tage auf der Maische und werden dann erst abgepresst.
Im Keller werden die frischen Säfte oder im Falle des Rotweines von
Trubstoffen befreit und können dann langsam und kühl vergären.
Ein anschliessendes Hefelager lässt die Weine reifen und gibt Aromapotential
für die
kommenden Jahre mit.
Der Umweltschutz beschränkt sich nicht nur auf unseren Haupterwerb,
den Weinbau, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Dazu
zählen
auch die Wärmekollektoren für die Bereitung von Warmwasser und
Heizungsunterstützung
auf unserem Dach.

